Beauty, DIY

Vegane Beauty-Hacks: Kokosöl, das Allround Talent

Verregneter Tag im Juni, für mich ein perfekter Tag um meinen Körper zu pflegen.

Die ein oder andere von euch hat es bestimmt schon einmal, oder sogar total oft, an anderer Stelle gelesen, aber Kokosöl ist seit einiger Zeit der kleine, unauffällige Flitzer unter den großen Beautyschlitten. Das passt mir ganz gut, denn teuer ist es nicht. Zumindest verglichen mit Top-End Produkten von Lancôme, Börlind & Co.

Hier nun meine Tips – DIY- Anleitungen für äußere Schönheit:

DIY

Haare:

Fangen wir mal mit der simpelsten Anwendung an. Kokosöl ist, wie so ziemlich jedes andere Öl auch, gut für Eure Haar(spitzen). Da ich selbst aber sehr dünne Haare habe, kommt es bei mir eher als wöchentliches Treatment vor dem Waschen zum Einsatz. Dazu massiere ich mir so viel Kokosöl, wie die Haare aufnehmen, in die trockene „Mähne“ (haha..) und lasse das mindestens 15 Minuten einwirken.
Man sollte allerdings für die nachfolgenden Dusche etwas mehr Zeit als sonst einplanen, da es wichtig ist, das Öl wieder auszuwaschen und das kann, je nach Haarstruktur und Shampoo, einige Minuten kosten. Aber es lohnt sich! Trockene Spitzen adé!

Gesicht:

Da Kokosöl antibakteriell wirkt, empfiehlt es sich für manche Gesichtshaut als Pflege. Bei mir landet es auf dem ganzen Gesicht nur in Ausnahmen, manchmal behandle ich sehr trockene Gesichtspartien damit.

Super wirkt es aber als Make-Up Entferner. Dazu benötigt man nur Abschminkpads, einen verschließbaren Aufbewahrungsbehälter und das schöne Öl. Legt einen Stapel Pads in den Behälter und schmilzt anschließend das Kokosöl einfach in einem kleinen Topf mit niedriger Energie. Dann müsst Ihr es nur noch darüber gießen und darauf achten, dass alle Pads gleichmäßig damit getränkt sind.

Zähne:

Täglich praktiziere ich es noch nicht, mindestens dreimal wöchentlich und auf jeden Fall an schönen Sonntagen: Ölziehen.

Für Unerfahrene eine total seltsame Vorstellung, sich morgens einen Esslöffel Kokosöl zu schnappen und damit 20 Minuten lang den Mund zu spülen. Zuerst dachte ich selbst, naja wenns helfen soll…

Nicht nur weißere Zähne und Schutz vor Karies haben mich überzeugt. Ölziehen heißt, dass so ziemlich alle Bakterien und Gifte aus dem Mund gezogen werden.

Achso und dazu kommt: Ich kann mir morgens in Ruhe mein Frühstück machen während ich Öl ziehe und muss mit niemandem sprechen, da ich ja das Öl ziehe. #morgenmuffel

Wichtig: Unbedingt VOR dem Zähneputzen machen, nach den 20 Minuten das Öl NICHT in den Abfluss sondern in den Müll spucken und sowieso: NICHT runterschlucken, sonst landen die ganzen gelösten Bakterien und Gifte im Magen.

Probiert`s mal aus, ist viel viel viel weniger aufregend als man denkt. Und es hilft!

 

 

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