Wer bin ich?
Mit Fragen nach dem wahren Ich, in welche Richtung das Leben gehen soll und wie man sich selbst dabei nicht verrät, rauben nicht nur mir Schlaf und Kreativität. Wie und warum damit jetzt Schluss ist:

Die geheimnisvolle Frau, hell rosa geschminkte Lippen, Chanel-Bag geschultert. Klassisch. 

Sonnengebräunte Frau, kräftige rote Lippen, Laptop unterm Arm. Stolz.

Natürlich sportlich, freundliches Lächeln. Pur. 

Seit meiner frühen Jugend fühle ich mich zwischen Gegensätzen gefangen. Beeinflusst von Kindheitsidealen, persönlicher Umgebung und dem eigenen Wunsch nach Veränderung.

Langjährige, prägende Idole, die nicht weiter von meinen heutigen Idealen entfernt sein könnten. Und dann muss ich mir plötzlich selbst eingestehen: Auch diese, gegensätzlichen Werte, sind meine Ideale.

Eine Seite der Kreativität

Auch durch Figuren aus “Der Teufel trägt Prada“, Audrey Hepburn by herself, Mischa Barton als Marissa Cooper in “The O.C.” und nicht zuletzt Serena und Blair: Ich seh mich selbst so unheimlich gerne stilbewusst, mit alltäglicher Spitzenwäsche von La Perla, rotem Lippenstift, der Chanel Bag in der einen und der Vogue und einem Kaffee to go in der anderen Hand.
Ich erlebe mich selbst als einen Menschen, der Qualität, auch gerne als Preis nach außen getragen, überaus schätzt. In jeder Hinsicht.
Ich fliege auf teure Produkte. Wenn ich spare, dann nur an falscher Stelle.
Auf der anderen Seite bin ich mir überaus bewusst, was für ein Unsinn diese Markenwelt doch so oft ist. Und umso bewusster muss ich mir wieder machen, dass ich trotzdessen dieser Welt verfallen bin. Und dazu gehören möchte.

 

Mit ‘Klick’ ins echte Leben

Vor allem durch Begegnungen sah ich mich so oft als Weltretterin. Als absolute Perfektionistin im Welt verbessern. Ich wollte alles. Jegliche Korrektheit.
Es imponiert mir, wenn Menschen achtsam, nachhaltig und politisch engagiert handeln. Ich will das auch.
Aber nie konnte ich auch nur in meinen Gedanken den Schritt so weit machen, wirklich von meinem eigenen Leben wirkliche Abstriche zu machen.
Damit meine ich nicht, Möglichkeiten wie nachhaltiger zu kaufen oder sich vegan zu ernähren, sondern mir meine Zukunft Geld unabhängig vorzustellen.
So sehr ich mich, besonders durch meine Begegnungen mit australischen Lebensstil,
sehr glücklich getrennt von monetärem Reichtum sehe, so sehr kann ich diese Idee für mich nicht durchsetzen (wollen).

Und dann plötzlich: Ich brauche das nicht. Ich bin viel mehr als das. Ich muss mich nicht festlegen. Ich kann diese Vorstellungen kombinieren auch wenn ich heute noch nicht weiß, wie.

Everything you need is already within you. 

Und dann seh ich es: Ich kann alles sein. Alles passt zu mir. All das bin ich. Gleichzeitig und doch jeden Tag anders.
An einem Tag schick, am anderen natürlich, heute gesund vegan, morgen mit Magnum. Insta-Girl gestern, heute verkriechend unter der Bettdecke.
Ich darf so schnell, so konträr wachsen wie ich möchte.

Und genau das ist echte Authentizität. Sich nicht mal für sich selbst verstellen zu müssen aus Angst sich selbst mit etwas zu verraten. Nur ‘ich’ ohne Regeln. Unstoppable. Da ist kein Gegensatz.
Denn: Alles, was ich in mir sehe, für mich sehe, ist schon in mir. Niemand anderes muss es sehen können oder mir zutrauen können. Nur ich muss es sehen.

Und wegen so etwas wie dem “Law of Attraction” wird sich auch alles fügen und Träume zu Zielen zur Wirklichkeit werden. Hands down.

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