Beauty, DIY

Skin care Routine inkl. DIY Pflegemaske

Das Wochenende steht bevor. Für manche bedeutet das verdiente Entspannung nach einer anstrengenden Woche, andere entfliehen dem Alltagsstress lieber durch ausgiebiges Feiern, vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Glas Alkohol.

Ich habe mal gehört, es gäbe wirklich Menschen unter uns an denen lange Arbeitstage und längere Feiernächte spurlos vorbeigehen… ich beneide Euch!! Die Normalsterblichen unter uns spüren es dann doch früher oder später.

Gerade unsere Haut ist ein Spiegel unseres Wohlbefindens.

Schenke Deiner Haut Ruhe.

 

Meines Erachtens gibt es kein Produkt, keine Anwendungstipps, die für jeden von uns gleich gut wirken. Und ich gehe noch weiter: Ich glaube, die besten aller Cremes wirken nicht, wenn Ihr eurer Haut nicht von Innen heraus erlaubt, ausgeglichen und beruhigt zu sein.

Lange Jahre habe ich mich mit sehr empfindlicher, oft sehr unreiner Haut „herumgequält“. Wann es wirklich bemerkbar besser wurde? Als ich aufgehört habe, meine Hautprobleme überzubewerten und Ihr Ruhe gegönnt habe.

Ruhe vor dem Leben, was im besten Fall ausreichend Schlaf bedeutet und Ruhe vor mir. Also eine Auszeit vom Ausprobieren mit Cremes („noch die eine Creme, dann wird es besser!!“) und Herumdoktoren an der Haut.

Verstecke Dich nicht.

Jahrelang habe ich wertvolle Minuten meines Lebens zum Überschminken von angeblichen „Mängeln“ vergeudet. Mittlerweile trage ich Make up nur noch zweimal im Jahr, an besonderen Anlässen benutze ich Concealer und unter der Woche übermale ich höchstens mit einem losen Puder meine Augenringe. Aber auch da denke ich mir, schlaf mal wieder ne Runde und du brauchst das Zeug nicht.

Am Anfang, als ich unbemalt und ehrlich vor Menschen getreten bin, wurde ich darauf angesprochen. Viele positive Stimmen, wie toll sie das fänden und es wäre ja so gut für die Haut.

Jetzt sieht das kaum noch jemand. Und das liegt nicht nur daran, dass sich mein Freundeskreis an die ungeschminkte Wahrheit gewöhnt hat. Nein. Meine Haut sieht einfach auf den ersten Blick nicht mehr nach der typischen ungeschminkten Frau aus. Weil sie wieder lebt. Sie bekommt Sonne, Luft und nur sanfte Reinigungslotionen und Cremes ab. Sie bekommt ein Lächeln im Spiegel. Und sie bekommt immer dann, wenn sie es nötig hat, eine extra Portion Pflege statt einer großen, aber schnellen Runde schädigenden Make up‘.

Gehe nach den eigenen Bedürfnissen.

Wie schon oben angerissen: jede Haut, jeder Körper, jeder Mensch ist komplett anders. Und er ist von Entwicklungen und Veränderungen geprägt. Gestattet Eurer Haut, dass sie sich verändert. Gestattet ihr, sich unwohl zu fühlen und das nach Außen zu schreien durch unreine Haut. Wahrscheinlich ist Euer Leben gerade auch unruhig oder von Veränderungen bestimmt und das ist nur eine Art Kompensation. Gestattet ihr, zu reagieren und nehmt es ihr nicht übel. Lebt MIT Eurer Haut und nicht gegen sie. Versucht sie zu verstehen, vielleicht sogar mit Hilfe einer professionellen Kosmetikern (die Euch dann tolle, vegane, natürliche und nachhaltige Produkte empfiehlt 😉 ) und schenkt ihr Liebe. 

Durch eine sehr nette Besitzerin eines Naturkosmetikladens kam ich auf meine Badezimmerschätze:

  • Reinigung: ein tolles Reinigungsgel von Annemarie Börlind. Reinigt und beruhigt ohne zu reizen oder auszutrockenen.
  • Auch Reinigung: mithilfe des Konjak Schwamms lässt sich die Haut sehr sanft peelen und massieren.
  • Pflege: Gesichtscreme von Martina Gebhardt schützt vor UV und anderen Umwelteinflüssen und spendet Feuchtigigkeit.

Zuletzt noch das „Rezept“ für eine natürliche Gesichtsmaske als DIY: 

Ihr braucht: halbe Banane, 1 TL Kurkuma, 0,5 TL Natron und einen kleinen Mixer

Das ganze vermischt ihr und tragt es dann auf die gereinigte Haut auf und lasst es ca. 20 Minuten einwirken. Alles was fürs Gesicht zu viel ist, wird einfach irgendwo anders hingeschmiert z.B. Auf die Beine.

Ich empfehle, ein Tuch unterzulegen und auch beim Abtragen einen Waschlappen zu benutzen. Nahrungsmittel gehören nämlich eigentlich nicht in das Waschbecken.

Probiert’s mal aus 🙂 und vergesst nicht viel zu trinken! 😉

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