Wenn das Leben aus ‘Schlafanzug bis um 12 Uhr‘ besteht,
weil man doch sowieso nur am Schreibtisch im abgedunkelten Zimmer sitzt
(Ciao Sonne, du Zimmerwärmerin und Ablenkerin), dann heißt das:
Bald ist sie da,
die liebste Zeit,
die freie, schönste Sonmerzeit.

Was war:

Seit Wochen ist es nun schon still auf dem Blog, auch in Instagram fehlt mir teilweise der Sinn, bin nicht zufrieden.
Was mir da so sehr fehlt, nämlich der wichtige Mehrwert, bleibt auf der Strecke neben Uni-To Dos und,
so ehrlich darf ich sein, den ersten einleitenden Momenten des nahenden Sommers. Momente, wie neben Dir in der Wiese liegen und Apfelwein-Schorle mit sehr viel Wasser trinken.

So ging es also für uns neulich nach Meran, Südtirol.
Während ich im wunderbaren Hotel, welches meine Familie fast schon traditionell jährlich für Ruhe und Geborgenheit aufsucht, alles knipsen und teilen wollte, empfand ich mich nicht in der Lage, ausreichend treffende Worte für das alles zu finden. Das alles? Ach, was einem da so im Kopf herum wandert.
Das Entspannungswochenende in wenigen Worten und Bildern:
Ein wunderschöner Flughafen in den Innsbrucker Bergen, im Gepäck eins bis zehn Uni-Bücher,
ein warmer Empfang im mediterranen Alpenstädtchen Meran, viel nicht-veganes Eis und andere Leckereien,
Liebe zu Sojajoghurt auf der Frühstücksterrasse verfestigen, beinah Meditieren auf dem Balkon in unserem Zimmer und ganz viele eisgekühlte Getränken, mit und ohne, am Pool.
Und schon war der Urlaub wieder rum, das Gepäck nicht leichter geworden, weil der Kopf das nicht wollte,
und so ging es durch die Berge nach Innsbruck, über die Wolken nach Frankfurt und mit dem Zug wieder zurück nach Mainz. Hello again!

Was ist:

Dieser Mehrwert, mich selbst mit Beiträgen für Euch weiter zu bringen, fehlte mir sehr.
Denn diese Gedanken und Ideen hier zu teilen, vielleicht sogar Angewohnheiten zu verfestigen ist vor allem eins: wichtig. Für mich.
Mit neuen Ideen zu inspirieren, nicht nur mal eben zwischendurch einen Kosmetiktiegel vor die Story-Linse zu halten sondern aufzuklären, blieb die letzten Wochen immer nur Randthema.

Spa-Erlebnisse während der Klausurenphase

Während dieser Wochen teste ich für euch einige Naturkosmetik Produkte. Wer mir auf Instagram folgt, konnte bestimmt schon einige Blicke auf die fermentierten Produkte des Labels Whamisa werfen. Ich habe mich an die professionell abgestimmte Variante des Double Cleansing heran getraut.
Das Schöne an Naturkosmetik ist ja, dass die Wirkungen nicht von irgendwoher kommen und sogar besonders langfristig sind. Grund genug, dem Thema “Wieso Naturkosmetik?” bald einen ganz eigenen Blogbeitrag zu widmen, findet ihr nicht?

Was kommt:

Erleichterte Gefühle und damit endlich wieder Lust, mir wieder Zeit zu nehmen. Natürlich gehört dazu nicht nur meine Beauty Routine. Auch den sportlichen Ehrgeiz möchte ich wieder anders aufgreifen, als bloß motivierend:
Wie sich mein Training änderte und was ich nun daraus entwickeln möchte.

Grund dafür ist auch ein sich gefestigter Gedanke im Jetzt: Wieso passt mir wieder mein Lieblingsrock? Soll ich mich freuen, wieso schockt mich das und woran liegt das? Viele Fragen, den letzten Hieb und damit die teilweise die Antwort, gab mir dann ein sehr einleuchtender Beitrag zum Thema “Stoffwechsel, Kalorien & Co.” von Julia auf ihrem Blog.
Ein Diskussion, bei der es bestimmt viel Falsch und Richtig gibt, aber man vor allem sich selbst die Richtung weisen sollte. Auch geht es besonders um das eigene Wohlbefinden und Vorstellungen.
So sehr es auch für mich kein “zu dick oder zu dünn” gibt, so sehr möchte ich mir doch über die Veränderung in beide dieser Richtungen bewusst sein.
Und die Rechnung, die man auch ohne Voll-Profi schafft:
Wenn ich regelmäßig morgens um 5 Uhr, für knapp eine Stunde wirklich schwitzend Sport treibe, dann zur Uni laufe und wieder zurück und abends auch mal länger aktiv wach bin, dann kann es da auch mal viele Möglichkeiten geben, zu wenig zu essen.
Ich hab also erkannt, ich möchte auf jeden Fall genug essen und auf keinen Fall “noch besser in den Rock passen”.
Da das an manchen koffeingetriebenen Tagen auch mal zwei Blicke und ein paar neue Ideen verlangt, bleibt es spannend. Was wäre das Leben denn ohne Veränderungen?

Denn, dass dieser Sommer der schönste ist, das weiß ich!

Schon jetzt spricht sowohl die Qualität der Eiscreme als auch die bloße Quantität der Eiscreme-Lachen-Momente dafür.
– Ich denke, die Eiscreme Metapher wird ab jetzt mein Ding.. 😉 –
Auch, dass ich vor lauter Lern-ToDos diesmal auf den letzten Drücker beinah landender gehe, obwohl ich mich zu den eher top organisierten Studenten zähle:
Da waren einfach zu viele Lernphasen, die liebend gern durch hier mal einen kleinen Urlaub in Südtirol, ein Ausflug am Nachmittag oder dort mal ein Wochenende in der Natur durchbrochen wurden.
Aber mit viel Liebe zu sich selbst darf man sich rausnehmen, auch mal genau die Dinge zu tun, von denen man sich eben ganz, ganz, ganz sicher ist, dass man sie braucht.

Ansonsten kommt in den nächsten Wochen ganz viel Zeit für Spanisch Lernen, lange Gespräche, endlich wieder längere Abende und Sonnenaufgänge über dem Meer auf mich zu. Oh, ich freu mich ja so.
Eben diese Glücksgefühle auf die baldige Spanienzeit sind höher als die Aufregung vor jeder Klausur.

Liebe Grüße und einen wunderschönen Sommertag
Johanna

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