Kolumne

HELLO MONDAY (7) neue Angewohnheiten – neues Leben. Fast. 

Stille im Kopf. Sonst doch nur Lärm. Meditation. Mit dir. Auch ohne dich, aber wie geht das: Alleine bloß da sitzen und nichts tun. Atmen. Zu Zweit ist da schon viel mehr Tun im Nichtstun. Nicht nur mein Atem. Ich kann auch deinen hören.

Hallo Uni, heißt es diese Woche. Mal wieder. Kein weiteres Wort zu dem Thema.
Auch ein Standardthema: Endlich wieder Alltag. Weiß gar nicht, was das heißt. Dabei hab ich es in so vielem. Ein Zuhause mit meinem Herz. Ein Kühlschrank, der nicht un-studentischer sein könnte, ein paar Arbeitsplätze mit kleinen und auch großen Möglichkeiten für mich, eine Wohnung und ein Ziel. Ja, das ist Alltag. Für mich.
Was es nicht ist, und nie so werden soll: Jeden Morgen, jeden Tag das gleiche.

Nun soll es aber die nächsten Monate, bis Ende Februar mal wirklich ein geordneter Tagesablauf werden. Ob ich das mag, weiß ich nicht. Aber ich möchte es. Wenigstens mal ausprobieren. Einfach mal machen.

Neue Angewohnheiten

 

Zu meinem Wochenplan soll dann aber nicht nur das Vieleck „Uni-Arbeit-Sport-Freunde-Zuhause-Blog“ gehören. Die Zeiten dazwischen gehören organisiert. Vielleicht auch gerade, damit ich motiviert bleibe. Zielstrebig. Nur einmal bis Ende Februar. Auch wenn ich jetzt schon am liebsten wieder weg wollen würde. Wohl eher aus Flucht, denn aus Lust.

Calvin Hollywood. Noch vor einer Woche war er mir kein Begriff. Noch vor drei Wochen habe ich keinen einzelnen Podcast gehört. Nie davor wusste ich, was „Coaches“ für Motivationswunder sind. Mein Ziel gerade: So viele Podcast hören, wie möglich. Besonders gern die informativen. Informativ finde ich allerdings gerade nichts, was historisch oder wissenschaftlich ist. Wie motiviere ich mich? Wie erreiche ich meine Ziele? Wie funktioniert mein Kopf und auch mein Körper. All das und noch mehr.

Selbst auf dem Weg zum Fitnessstudio höre ich nun schon Podcasts. Statt Musik. Nun muss ich nur noch lernen, mir auch alles zu behalten. Ich bin beinah schon ein Podcast Junkie geworden. Also versuche ich inspirierende Podcasts mehrmals zu hören und die wichtige Essenz daraus mir aufzuschreiben. Am besten direkt hinter die Ohren schreiben, „hat doch Oma schon immer gesagt“.

Noch teste ich mich so durch die Stim

men. Auf der Suche nach einem Podcast, der motivierend aber auch ehrlich und erzählend ist. Am besten mit kleinen Happen Infos zum klüger werden.

Neues Leben

 

Der Körper braucht nur einige Wochen, um sich an einen neuen Umstand zu gewöhnen.

Zwei Seiten:

  • Es geht unheimlich schnell, neues in sein Leben zu integrieren. Wie z.B. Meditation. Man muss nur dabei bleiben und schwups: Es gehört zu deinem Leben, als wäre es schon immer da.
  • Man verfällt viel zu schnell in einen Trott. Gibt sich zufrieden und vergisst, dass man noch mehr Ideen in seinem Leben entwickeln kann.

Du willst dein Leben verändern? So blöd und von oben herab es auch klingen mag: DU kannst das. Aber willst du das überhaupt? Bedeuten Veränderungen, Anpassungen und Schritte in eine neue Richtung denn immer „ein neues Leben“. Nein!
Ich glaube sogar, das wollen nur die wenigsten.
Wenn wir uns mal wirklich besinnen und Dankbarkeit üben für die Dinge in unserem Leben, dann merken wir ganz schnell, dass wir auf dieser Basis etwas aufbauen wollen. Wir wollen immer noch besser.
Wer will schon alles wegschmeißen, alles neu und damit ein neues Leben haben?

 

Fast happy

Ganz oder gar nicht. Happy oder unzufrieden. „Ich bin ganz glücklich zur Zeit, aber…“
„Zur Zeit“? „ganz glücklich“? „ABER“?
Wenn es nichts gibt, was dich wirklich stört und du „eigentlich“ happy bist, dann musst du nur noch das alles VIELLEICHT/EIGENTLICH/FAST aus deinen Gedanken streichen und einfach mal lächeln. Einfach mal sich gestatten, glücklich zu sein.
Wenn es etwas gibt, was dich stört und dich davon abhält glücklich zu sein, dann beschäftige dich damit. Finde heraus, was der Stein in der Wunde ist. Wieso er da ist, wieso du ihn nicht wegbekommst. Und während du dich mit diesem Problem beschäftigst und es erforscht, bekämpfst du es ganz leise und ergiebig.
Du gewöhnst dir an, dich nicht mehr mit „unzufrieden“ und „fast happy“ zufrieden zu stellen. Deine neue Angewohnheit ist das Glücklich sein.  

Und dann bist du happy und das auch ohne „neues Leben“. Und doch fühlt es sich an, als wäre alles neu. Eben: Ein fast neues Leben. 

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