Kolumne

HELLO MONDAY (1) über die Stolpersteine der letzten Woche

Nachdem letzte Woche so viel passiert ist, so viele neue Ideen für den Blog gewachsen sind und doch mein Kopf nicht ganz beim Schreiben war, möchte ich Euch heute einen kleinen Wochenrückblick präsentieren. Vielleicht wird daraus ja sogar eine Reihe und Ihr könnt Euch jeden Montag an einer Prise Johanna-Gedanken erfreuen.


Umziehen und entscheiden 

Letzte Woche durfte ich umziehen. Möbel einräumen und aufbauen, persönliche Gegenstände verstauen und für wichtige Dinge den richtigen Platz finden. Daheim fühlen.

Es war nicht die entspannteste Woche. Neben Einzugsformalitäten warteten noch viele Heimwerkerprojekte auf uns. Erst Samstag, also nach einer Woche, haben wir die ersten Lampen angebracht. Heute kommt die letzte per Post. Bin mal gespannt, ob wir noch irgendwas obligatorisches vergessen haben 😉

Nebenbei verbrachte ich die Wochentage in den vier Wänden eines Büros, dann ging jeder Tag viel zu schnell um. Für me-Time blieb nicht viel Platz im Kopf.

Das merke ich.

Meine Haut meldet sich. Diesmal hatte ich nicht nur jeden Tag eine neue Rötung im Gesicht sondern noch trockene Kopfhaut und sehr trockene Haut an den Schienbeinen. Dabei bin ich nicht der anfällige Typ für solche Trockenheitsgeschichten. Dann: Müssen jetzt echt auch noch die Haare ausfallen? Müde und erschöpft, dachte ich einfach nur: Puh, was ist denn jetzt los? Wann hört das auf?

Dabei war das alles schöner „Stress“. Etwas zu tun zu haben, was einem Freude bereitet und man das Ergebnis so sehr schätzt, darf einen doch gar nicht so sehr stressen. Vielleicht körperlich herausfordern und einen müde aber glücklich ins Bett fallen lassen, aber stressen?

Schließlich kam das Wochenende uns es tat so unfassbar gut, da zu liegen, zu schlafen, zu frühstücken, zu reden. Im neuen Zimmer zu sitzen und einfach nur zu gucken und sich frei zu fühlen. Und es sollte Raum für den restlichen Quatsch im Kopf geschaffen werden.  Zum Beispiel für Immatrikulationen und Entscheidungen: Was soll ich studieren. Könnte ich das vielleicht auswürfeln? Oder könnte mich jemand beraten, wie man die möglichst beste Entscheidung trifft? Oder kann ich einfach irgendwann anders entscheiden, und nicht jetzt?

Ich weiß, dass ich mich nur entscheiden muss und dann mit dem was ich anfange, glücklich sein kann, zum Besten machen. Mich entweder tief hineinknie oder das Studium nebenbei laufen lasse und trotzdem irgendwann meinen Bachelor habe.

Also ganz easy, ja? Reden wir lieber nicht darüber… Egal wie, die Woche müssen alle Unterlagen weg und ich habe es genossen, mich durch den Umzug davon abzulenken.

Zeit für mich

Probleme möchte ich nicht mehr verdrängen, aufschieben bringt einfach nichts. Steht ja überall: Stressfrei durch Vermeiden von Stress durch fokussierte Problembewältigung. Aha. Und wie soll das jetzt gehen?

Also habe ich letzte Woche angefangen zu meditieren. Jeder, der es schon einmal probiert hat, weiß, dass das gar nicht so viel Hokuspokus ist, wie man denkt. „Meditation praktizieren doch nur Hippies oder die in Tibet“. Der Gedanke ist ganz schön falsch. Vielleicht wäre die Welt ums uns herum etwas lockerer und leichter, wenn noch mehr um uns herum sich Zeit nehmen für sich und Ruhe.

Außerdem nahm ich mir diese Dinge täglich vor:

Körper-Detox:

Um meinem Körper von Außen Frieden zu schenken, etablierte ich folgendes in meinen Alltag

  • Viel, viel, viel Wasser trinken und damit den Körper ausspülen
  • Beautyrituale erweitern um Masken und Peelings und Cremen, Cremen, Cremen
  • Oil pulling mit Kokosöl kam wieder morgens zum Einsatz. Ciao Entzündungen im Mund, ciao Giftstoffe, hello schöne Mundflora
  • Schokolade. Ja ok, ist jetzt nicht das, was andere von Detox verstehen, aber gibts was besseres als die besten Tafeln der Welt?
  • Smoothies, die gesünder waren als sie lecker aussahen z.B. mit Weizengras 
  • und um daraus eine Happy-Area zu machen, hüpfte ich so oft es geht ins Fitnessstudio oder powerte mich auf den Straßen von Mainz aus (Taunuswald, ich vermiss dich!)

Digital-Detox:

Mehr oder weniger gezwungen, da wir noch keinen Internetanschluss in der neuen Wohnung haben, verbannte ich sämtliches snappen, instagrammen und Facebook Timeline-Gelangweile aus meinen Wochenendaktivitäten. Und yes, plötzlich hab ich am Ende des Tages so viel getan und geschafft, dass ich mich Frage, ob ich das nicht öfter tun sollte.

Kopf-Chaos-Detox: 

Alles hat seine Zeit, alles ist gut. Arbeite an Dir, um deine Träume zu verwirklichen und hab keine Angst vor Deinen Entscheidungen und Deinen Wünschen. Wir sind alle auf unserem eigenen, persönlichen Weg.

Dies als abschließendes „Wort zum Sonntag“. Wenn ich das nun noch voll und ganz verinnerlichen könnte, und mich nicht von der neuen Woche mit ihren Herausforderungen stressen lassen würde, wäre ich echt ne happy hanni.

 

Was habt Ihr diese Woche vor? Was macht Ihr zum Entspannen? Her mit den Tipps! I
ch wünsche Euch eine schöne Woche!

 

 

 

2 thoughts on “HELLO MONDAY (1) über die Stolpersteine der letzten Woche

  1. kannst du mal eine Foto-Roomtour machen? Würde mich wirklich interessieren wie es bei euch aussieht mit all den nachhaltigen Dingen ☺️

    1. Liebe Laika,

      Total gerne. Ein Blick in mein Bad ist schon in Planung, aber ich denke, ich werde es dann noch ausweiten auf andere Teile der Wohnung.

      Liebe Grüße
      Johanna

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