Wann ist es für uns so undenkbar geworden, mal das Handy zu vergessen?
Aufwachen, Essen selbst Gespräche sind begleitet von diesem Gerät. Daran finde ich persönlich nicht die Abhängigkeit von einem Gegenstand erschreckend sondern das dauerhafte Online-Sein. Dauerhafter Input und damit ständige Beeinflussung unserer Gedanken.
Es mag für uns alle schwierig sein, in unserem Alltag darauf zu verzichten aber vielleicht motivieren einen die richtigen Gründe wenigstens für ein Wochenende, einen Abend oder auch nur eine Stunde zum Probieren:

(1) auf den oder das gegenüber konzentrieren.
Dir werden mit Sicherheit nicht Kleinigkeiten am Essen auffallen, wenn du deine Gedanken dabei ablenkst. Vielleicht nimmst du ja etwas total Neues an deiner Umgebung oder an deinem Gegenüber war.

(2) In die Eigenen Gedanken abtauchen

(3) mehr Zeit
Ist es uns allen eigentlich wirklich bewusst, wie viel Zeit unser Smartphone schluckt? Klar, mit Freunden chatten erscheint uns wichtig und ist schön. Man fühlt sich weniger allein und sehr kommunikativ. Aber wie viel schöner ist es, sich zu verabreden und auf das Gespräch zu warten. Plötzlich kommt das Gefühl wieder zurück, dass man bald übersprudelt vorRedebedarf und sich wirklich freut jemandem etwas zu erzählen und ihm dabei in die Augen zu schauen und seine volle Aufmerksamkeit zu genießen.

(4) weniger Stress durch echte Langeweile
Das Gehirn braucht Ruhe. Deswegen ist Schlaf in ruhiger Atmosphäre so wichtig. Man ist schlecht gelaunt, wenn der Schlaf massiv gestört ist. Dass man weniger fit ist, wenn man keine echten Pausen, also ohne Handy, einlegt weiß fast niemand mehr, weil man beginnt es zu vergessen.

(5) verarbeiten- sich sortieren
ich weiß nicht, ob man das irgendwie belegen kann oder ob das überhaupt bei jedem Menschen so Ist aber nach dem ich eine Woche in einem fremden Land ohne Handy, ohne Menschen bis auf meine Beifahrerin in einem Campervan verbracht habe, ging es mir so viel besser.

Erst nach den ersten paar Tagen begann ich über langvergangene Probleme nachzudenken, die mich wohl noch sehr Beschäftigten. Und endlich konnte ich damit abschließen, ich hatte genug Zeit und genug Platz in meinem Kopf, wirklich entspannt und unbeeinflusst. Darüber nachzudenken. Als gäbe es keine Konsequenzen. Einfach nur ich und meine Gedanken.

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