ernährung, Kolumne

Meine Ernährung

Gesund und vor allem glücklich leben beginnt oft mit Ernährung. Dabei geht es nicht um die tägliche Dosis an Salat sondern um viel mehr.
Welche Lebensmittel sollte ich meinem Körper an Kraftstoffen zufügen und was hat meine Ernährung mit meiner Umwelt zu tun.
Das sind manche der Fragen, mit denen ich mich vor ein paar Jahren angefangen habe auseinanderzusetzen und seitdem vergeht kein Tag mehr, an dem ich nicht BEWUSST esse.

WELCHE:

Dabei gibt es kein grundsätzliches RICHTIG. Es gibt keine Lebensweise, kein Erhähungsform, die von sich behaupten kann, dass sie für jeden Lebensstil und jeden Körper gesund ist. Dennoch kann man verschiedene Produkte ablehnen. Bei mir sind das alle Tierprodukte (bis auf Honig, aber dazu komme ich ein anderes Mal).
Weiterhin ernähre ich mich weitestgehend biologisch und lege Wert auf unverarbeitete Produkte. Wenn Sie verarbeitet sind, lese ich mir immer (das ist leider mittlerweile zum Tick geworden) dieZutatenliste durch. Raus fallen dann alle Produkte, die Zutaten enthalten, die chemisch klingen bzw. die ich nicht als Natur Produkt identifizieren kann.
Außerdem halte ich Abstand von Produkten, die mit Zucker oder Süßstoffen (viel schlimmer) zugesetzt sind obwohl sie keinen süßen Geschmack haben. Das ist für mich ein Indiz dafür, dass schlechte Lebensmittel schlecht verarbeitet wurden. Nur deswegen sind Inhaltsstoffe wie Zucker, künstliche Aromen etc. überhaupt notwendig. Eine gute Küche kommt auch ohne aus.

UMWELT:

Ich achte gerne auf meine Gesundheit. Dennoch stelle ich meine eigenen Wünsche gerne unter das große Ganze. Das umfasst bei mir Tierrechte, Hungernot und Umweltprobleme.
Vielleicht ist es lecker. Auf jeden Fall ist es angenehm, sich KEINE Gedanken zu machen und nach Geschmack zu essen. Ich möchte das nicht und kann das nicht (mehr). Bei mir kommt nur auf den Teller, was nie gelebt hat und womit ich nie einem lebendigen Wesen Leid zugefügt habe.
Laut UNICEF stirbt jede 5 Sekunden ein Kind an Hunger. Will ich ein Stück Steak essen, dessen „Herstellung“ so viel Wasser und Lebensmittel wie Soja oder Mais verbraucht, dass tausende Menschen davon ihren Durst und Hunger stillen können?
Zuletzt nur zwei Beispiele: die Abholzung von Regenwäldern um Felder für Lebensmittel anzubauen, die von der Tiermassenproduktion geschluckt werden. Und zweitens, schon mal von der Nitrat Belastung im Grundwasser gehört? Die kommt nicht von den Blumen oder Jugendlichen, die in den Wald pinkeln.

Zusammenfassend habe ich mich vor bald 5 Jahren gefragt, will ich es so gerne essen, rechtfertigt der Geschmack so sehr einfach weiter zu machen? Für mich nicht. Ich könnte mir selbst nicht mehr in die Augen schauen, wenn ich entgegen meiner Rationalität essen würde, „was man so ist“.
Niemand braucht Fleisch. Die Aussage „das könnte ich nicht“ ist falsch. Jeder der davon nicht überzeugt ist, WILL es bloß nicht.

Wie mein Karate Meister lehrt: Die Psyche ist stärker als der Körper.

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